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Redaktionell

Woraus bestehen Playmobil-Figuren und -Sets?

Kurzantwort

Playmobil-Figuren und -Sets bestehen überwiegend aus ABS-Kunststoff, dem in der Spielzeugbranche üblichen Hartplastik. Bei der Kleinkindlinie PLAYMOBIL JUNIOR hat der Hersteller seit 2024 umgestellt: Diese Teile werden zu über 90 Prozent aus pflanzenbasiertem Kunststoff hergestellt, der sich über den Massenbilanz-Ansatz auf Reststoffe aus Lebensmittel- und Papierproduktion zurückführen lässt, nicht auf Erdöl.

Das Grundmaterial des klassischen Sortiments ist seit Jahrzehnten ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), ein formstabiler, schlagfester Kunststoff, den auch andere große Spielzeughersteller verwenden. Er lässt sich präzise spritzgießen, hält Farbe gut und verzieht sich bei normalem Gebrauch nicht — Eigenschaften, die für ein Steck- und Figurensystem wichtig sind, das über Jahre hinweg untereinander kompatibel bleiben muss.

Eine Ausnahme bildet die Kleinkindlinie: Aus PLAYMOBIL 1.2.3 wurde 2024 PLAYMOBIL JUNIOR, gleichzeitig stellte der Hersteller die Produktion auf pflanzenbasierten Kunststoff um. Das Material lässt sich über den sogenannten Massenbilanz-Ansatz bilanziell auf Reststoffe aus Lebensmittel- und Papierproduktion zurückführen statt auf Erdöl, chemisch verhält es sich aber wie herkömmliches ABS. Auch die Verpackung der JUNIOR-Linie besteht überwiegend aus recyceltem Karton und Papier.

Für das übrige Sortiment gibt es bislang keine vergleichbare flächendeckende Umstellung — der weit überwiegende Teil der klassischen Sets bleibt bei konventionellem, erdölbasiertem ABS. Der Hersteller nennt als Ziel, bis 2027 klimaneutral in der eigenen Produktion zu werden und bis 2030 einen geschlossenen Materialkreislauf aufzubauen.

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