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Lexikon

Kekz

Kurz erklärt

Kekz ist keine Bausteinlinie, sondern ein Hörsystem für Kinder: ein kabelloser Kopfhörer, der über magnetisch aufgesteckte Chips Hörspiele abspielt, ohne Bildschirm und ohne App. Entwickelt wird Kekz von einem eigenständigen Münchner Unternehmen. Playmobils Mutterkonzern ist daran beteiligt und vertreibt die Produkte unter eigenen Artikelnummern — deshalb tauchen sie im Playmobil-Sortiment auf.

Technisch funktioniert Kekz über NFC-Chips: Eine kleine, runde Scheibe – ein „Kekz" – wird auf ein magnetisches Kontaktfeld am linken Ohrpolster gesteckt und startet sofort die dazugehörige Aufnahme. Ein Näherungssensor erkennt, ob der Kopfhörer getragen wird, und steuert darüber Wiedergabe und Pause. Die Lautstärke ist auf drei Stufen bis maximal 85 Dezibel begrenzt.

Der Inhalt kommt von Dritten: Kekz-Chips enthalten lizenzierte Hörspiele und -bücher bekannter Figuren und Marken. Wer einen Chip kauft, bekommt weder Figuren noch Bausteine, und ein Chip allein spielt nichts ab – ohne den passenden Kopfhörer ist er nutzlos. Einsteiger beginnen deshalb mit einem Kopfhörer oder einem Starter-Set aus Kopfhörer und Chips.

Warum das hier steht: Weil die Artikel unter Playmobil-Nummern laufen, erscheinen sie in Katalogen und Suchergebnissen neben Spielsets. Es gibt aber keine Berührungspunkte mit normalen Playmobil-Sets – weder bei Figuren noch bei Bauteilen. Aus demselben Grund zählt unser Wiki sie nicht zum Playmobil-Katalog: Ein Audio-Chip ist mit einem Spielset weder in Teilezahl noch in Alterseignung vergleichbar, und mitgezählt hätte er beide Kennzahlen verzerrt.

Die Altersangabe folgt nicht der Bau-Komplexität, sondern der Hör-Selbstständigkeit: Der Hersteller nennt Kinder von drei bis sieben Jahren, die Inhalte eigenständig auswählen und den Kopfhörer selbst aufsetzen können.

Auch bekannt als: Kekzhörer · Kekz-Chip · Kekz Kopfhörer

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